Funktionen

Von der Zentrale bis zum Handregler: Hier steht, was stellwrk kann und wie sich der Betrieb damit anfühlt.

Blockplan: die Anlage auf einen Blick

Der Blockplan zeigt Gleise, Blöcke, Weichen, Signale und Züge. Alles, was auf der Anlage passiert, sehen Sie hier zuerst.

  • Farben zeigen den Zustand: frei, reserviert, belegt, gesperrt oder gestört.
  • Weichen und Signale stellen Sie mit einem Klick.
  • Die Suche findet Blöcke, Weichen und Stationen; Zoom und mehrere Blockpläne helfen bei großen Anlagen.
Blockplan mit Blöcken, Weichen und Zügen

Züge fahren nach Auftrag

Sie sagen, wohin ein Zug soll und wie er sich verhält. Den Weg im Einzelnen erledigt stellwrk.

  • Blöcke werden vorausschauend reserviert, bevor der Zug sie erreicht.
  • Weichenregeln legen je Weiche und Auftrag fest, ob gerade, abzweigend oder nach Vorzugsrichtung gefahren wird; auch für Dreiwegweichen und Drehscheiben.
  • Auch bei laufender Fahrt lassen sich Weichen noch umlegen, solange die neue Richtung frei ist und die Zeit zum sicheren Stellen reicht.
  • Haltezeiten gibt es je Zuggattung, Aufträge definieren Sie selbst.

Fahrdienstleiter: Aufgaben statt Dauerbeobachtung

Der Fahrdienstleiter zeigt, worum Sie sich kümmern sollten. Ein Zug steht höchstens einmal in der Liste, mit dem dringendsten Grund.

  • Wartende Züge, Störungen und Hinweise erscheinen von selbst und verschwinden, sobald der Grund wegfällt.
  • Zeigen, Anhalten, Abfahrt, Automatisch und Wieder übernehmen sind ein Klick entfernt.
  • Auf Wunsch macht ein Signalton auf neue Einträge aufmerksam.
Fahrdienstleiter mit Warnungen und Hinweisen

Lokführer-Cockpit und Handregler

Wer selbst fahren will, öffnet das Cockpit: Sicht nach vorn, Tacho und Regler. Die Ansicht dreht mit dem Gleis mit.

  • Gelb markierte Weichen stellen Sie per Klick um.
  • Mehrere Cockpits gleichzeitig öffnen Sie in eigenen Panels.
  • Die Android-App „stellwrk Lokführer“ macht das Handy zum Regler: Anmeldung per PIN, nur zugeteilte Loks, bei Verbindungsverlust bremst der Server die Lok ab.
Lokführer-Cockpit mit Sicht nach vorn und Tacho

Zugliste, Betriebsarten und STOP

Züge gleisen Sie mit ihrer DCC-Adresse auf. Die Zugliste zeigt Zustand, Block, Ziel und aktuelle Meldung.

  • Betriebsarten: Automatik, Angehalten oder Rangieren von Hand.
  • Einen Auftrag weisen Sie dem gewählten Zug mit einem Klick zu.
  • STOP (F12) steht immer oben rechts und hält alle Züge sofort an.
Zugliste mit Zügen, Blöcken und Zielen

Zentralen und Hardware

stellwrk spricht mit den gängigen Digitalzentralen und braucht für den Anfang keine.

  • Roco Z21 im LAN, Lenz per XpressNet über USB oder LAN, LocoNet (Digitrax, Uhlenbrock Intellibox u. a.) über USB oder LoconetOverTcp. ESU ECoS ist in Vorbereitung.
  • Mehrere Zentralen je Anlage; zum Beispiel fährt die eine, die andere stellt die Weichen.
  • Die Simulation läuft ohne Hardware, mit Zeitraffer bis 4x.
  • Weichenrückmelder und Punktmelder (Reed-Kontakte) für exakte Halte; für einfache Anlagen ohne Rückmelder gibt es den toleranten Betrieb.

Lokdatenbank und Speed-Faktor

Messen Sie Ihre Loks einmal aus, und jeder Zug fährt mit der gewünschten maßstäblichen Geschwindigkeit.

  • Je DCC-Adresse stehen Messpunkte „km/h = Fahrstufe“ in der Lokdatenbank, dazu Länge der Lok und Magnetposition für Punktmelder.
  • Der Speed-Faktor in Prozent wirkt live auf alle Züge: weniger für realistischen Betrieb, mehr für den Arcade-Faktor.
  • Maßstäbe N, H0, Spur 1 und LGB bestimmen die Vorgaben für neue Gleise.

Editor für Gleisplan und Gleisbild

Der Server enthält den Editor für den Blockplan und das Gleisbildstellwerk.

  • Gerade, Weichen, Kreuzungen, Doppelkreuzungsweichen, Dreiwegweichen und Drehscheiben.
  • Prüfen und Übernehmen: Fehler im Entwurf werden vor dem Übernehmen gemeldet.
  • Das Gleisbildstellwerk zeichnet die Anlage als übersichtlichen Plan.

Bedienung, Darstellung und Hilfe

Fast alles geht ohne Maus. Die Oberfläche richtet sich nach Ihrem Arbeitsplatz.

  • Die Befehlspalette (Strg+K) findet jeden Befehl, Block und Zug; F-Tasten blenden die Panels ein und aus.
  • Hell oder dunkel, Schriftgröße, Abstände und Fensteranordnung gehören zu Profilen, die zentral im Anlagenordner liegen.
  • Mit F1 öffnet sich das Handbuch im passenden Kapitel; ein KI-Assistent beantwortet Fragen ausschließlich anhand des Handbuchs.

Server und Fatclients

Nur der Server steuert die Anlage. Beliebig viele Fatclients zeigen dieselbe Anlage über das Netzwerk und dienen dem Betrieb.

  • Der Server hält Reservierungen, Weichen und die Verbindung zur Zentrale.
  • Fatclients bedienen von weiteren Rechnern aus, zum Beispiel am Fahrdienstleiter-Platz.
  • Entwickelt in Java 21 mit JavaFX.

Neugierig geworden?

In der Demo können Sie selbst Weichen stellen.

Zur Demo